Dunkelheit, die zu atmen scheint und allmählich in den Alltag sickert. Und nicht nur die Abwesenheit von Licht mit sich bringt ...

 

"Ausgetretene Steinstufen führten hinunter in eine Dunkelheit, die das Licht der Taschenlampe nicht zu erreichen vermochte. Mit jeder Stufe wurde es wärmer, feuchter, die Luft schmeckte nach Schimmel, Fäulnis, Tod. Trotz der Lampen waren immer nur ein paar Stufen auszumachen, so dass die Treppe endlos schien …" 

 

Eine Gruft mit einem seltsamen Zeichen, ein gestohlener Teddybär, ein Stromausfall, eine besondere Gabe, die missbraucht wird, ein letztes gemeinsames Teetrinken, ein Bahnhof an einem Mittwochmorgen und ein außergewöhnlicher alter Mann - die Saat der Dunkelheit gedeiht auch bei Tageslicht, wie sieben düstere Geschichten zeigen.

 

 

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Schatten, die uns heimsuchen. Schatten der Erinnerung oder des Todes oder beidem. Fünf Geschichten erzählen davon, dass Schatten tatsächlich die Abwesenheit von Licht bedeuten ...

 

"Die Tür war ziemlich schwer, beinahe wäre sie ihr aus der Hand geglitten, doch sie schaffte es, sie festzuhalten, und schlüpfte durch den schmalen Spalt auf den Treppenabsatz. Der vordere Teil des Kellers war dunkel, erst weiter hinten sah sie einen Lichtschein, der ausreichte, damit sie etliche Regale erkennen konnte, die vollgestellt waren mit irgendwelchem Zeug. Der Steinfußboden war eisig, und sie spürte die Kälte ihre Beine herauf kriechen. Zögernd ging sie weiter, auf den Lichtschein zu, denn sie war jetzt doch neugierig, was so besonders an dem Keller war, dass niemand hinein durfte. Und was ihre Eltern hier zu schaffen hatten ..."

 

 

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Das Ende eines Tages kann einiges an Erkenntnis bringen: Wessen Schritte man auf dem Heimweg hinter sich hört. Warum Liebesspiele auf Waldlichtungen nicht jedermanns Sache sein sollten. Und welches Lied in der Dunkelheit erklingt ...

 

Eine junge Frau, die auf ihrem Heimweg Schritte hört, doch es ist niemand zu sehen. Ein ungewöhnliches Pärchen, das sich zum Liebesspiel auf einer Waldlichtung trifft. Ein Mann erwacht in völliger Dunkelheit und hört nur eine seltsam vertraute Melodie. Drei kurze Horrorgeschichten variieren das Ende - in jeglicher Hinsicht.

 

 

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„Herrje, du meine Güte, wie sehen Sie denn aus?“ Eine Frau um die Fünfzig eilte bestürzt auf sie zu. Leonie blinzelte. Vages Erkennen blitzte hinter dem immer noch quälenden Kopfschmerz auf und sie ließ sich widerstandslos in die Arme schließen. Silvia irgendwas, dachte sie nur und seufzte dankbar.

 

„Liebes Kind, was ist Ihnen nur geschehen?“ Die Frau legte einen Arm um Leonies Schulter, schob die andere Hand unter ihr Kinn und zwang sie so, den Kopf zu heben. Ihr Blick war intensiv, voller Besorgnis.

 

Leonie lächelte müde. „Ich weiß es nicht, ich kann mich nicht erinnern.“

 

  

Ein Gedächtnisverlust in der Großstadt, ein Labyrinth in Gelb, ein Wanderer zwischen den Welten - davon erzählen drei mordsmäßige, keinesfalls alltägliche Geschichten.

 

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